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26
Mai

Diese Frage dürfen sich pflegende Angehörige stellen, sofern bei ihren zu pflegenden Angehörigen ein Pflegegrad (=PG) vorliegt. Diese Pflegehilfsmittelpauschale von bis zu 40,-EUR/monatlich steht jedem Versicherten mit mindestens PG 1 (bis PG 5) zu.

Im Internet finden sich verschiedene Anbieter, hierbei sei darauf zu achten, ob eine Kooperation mit der jeweiligen Kasse vorliegt. Hierzu einfach kurz bei der Kasse anrufen und im Zweifel nachfragen, wenn beim Anbieter selbst diese Info nicht ersichtlich ist.

Nun gilt es zu Überlegen und Entscheiden ob und ab wann man diese Pauschale in Anspruch nehmen will oder sogar muss. Nicht für jede/n Pflegebedürftige/n macht der monatliche Erhalt einer sogenannten Pflegebox Sinn. Und die Gelder sollten natürlich nur bei wirklichem Bedarf verbraucht werden.

Mein privates Beispiel, mein Vater hat seit Anfang 2014 Pflegestufe 1 gehabt, wurde in 2017 im Rahmen des Pflegestärkungsgesetzes in Pflegegrad 2 umgewandelt und die Pflegehilsmittelpauschale habe ich jetzt im Mai für ihn erstmalig beantragt. Bis vor Kurzem bestand einfach noch kein Notwendigkeit für den der Bezug der Hilfsmittel. Jetzt bin ich mehr als dankbar diese Dinge nicht selbst noch zusätzlich einkaufen und tragen zu müssen, sondern sie bequem geliefert zu bekommen.

Allerdings bekommt man auch nichts gut geschrieben oder extra, wenn zuvor kein Verbrauch vorhanden war.

Erfahre mehr dazu im Video und allgemein zur Angehörigen/ambulanten Pflege in der Playlist.

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